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Termine
03.07.2017 19:00 Stadtteilgruppe Wilhelmsburg

Treffen der Stadtteilgruppe Wilhelmsburg/Veddel

Ort: Fraktionsbüro in der Georg-Wilhelmstraße 7a  mehr

 
17.07.2017 19:00 Stadtteilgruppe Wilhelmsburg

Treffen der Stadtteilgruppe Wilhelmsburg/Veddel

Ort: Fraktionsbüro in der Georg-Wilhelmstraße 7a  mehr

 

Wir über uns

Unser Stadtteil Wilhelmsburg stellt sich vor

Heute ist Wilhelmsburg der flächenmäßig größte Stadtteil in Hamburg und zugleich jener mit den meisten Brücken. Auf einer Fläche von 35,3 Quadratkilometern wohnen heute rund 49.000 Menschen.

Von diesen Menschen haben 35 Prozent keinen deutschen Pass. Der Anteil mit Migrationshintergrund ist erheblich größer. Nur 13.400 Wilhelmsburger üben eine Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aus. Gleichzeitig gibt es 12.000 Menschen, die entweder arbeitslos oder Empfänger von Hartz IV bzw. anderer staatlichen Transferleistungen sind. Insgesamt gibt es in Wilhelmsburg etwa 8000 Sozialwohnungen. Man erkennt schon an diesen wenigen Zahlen, die große soziale und politische Sprengkraft die hier in diesem Stadtteil liegt.

Wilhelmsburg - das ist ein armer Stadtteil.

Das hat natürlich v. a. mit der allgemeinen Arbeitslosigkeit und den Wegfall von Industriearbeitsplätzen sowie dem Sozialklau zu tun. Es hat auch seine Ursache in einer seit Jahrzehnten kurzsichtigen Senatspolitik.

Auch gibt es inzwischen eine ganze Klasse von Leuten die von Wilhelmsburg lauthals schwärmen und die nicht immer sinnvollen Einrichtungen, im Kultursektor und von der bevorstehenden IGS und IBA schwärmen. Dies hat aber nicht mit dem wirklichen Meinungsbild der Wilhelmsburger zu tun, die der IGS und IBA kritisch gegenüber stehen.

IBA und IGS könnten einen Verdrängungsprozess auf der Elbinsel einleiten von dem die Bewohner betroffen wären. Sie werden auf Grund der zu erwartenden Mietsteigerungen ins Umland gedrängt und große Teile der Bevölkerung verlieren außerdem noch ihren Kleingarten. Schutzrechte von Schwachen, egal ob Menschen oder Natur, werden abgeschafft oder ignoriert, Starke werden gefördert: Für Eigentümer und Investoren wird der Standort aufgewertet und mit einer kompatiblen Bevölkerung versehen.

Das heißt, so sagte es Finanzsenator Michael Freytag im Zusammenhang mit St. Georg: „Solche Maßnahmen führen zur Verdrängungen der Bevölkerung, die wir in Wilhelmsburg nicht haben wollen." Lieber Herr Senator, Sie sollten eigentlich die Gesetze des freien Marktes kennen, denn der orientiert sich nur nach der Gewinnmaximierung und es könnte auch in Wilhelmsburg dazu führen, dass große Teile der nicht so finanzkräftigen Bevölkerung verdrängt werden.

Wir bitten Sie gerade deshalb DIE LINKE. zu wählen, damit die Wilhemsburger Anliegen in der Bürgerschaft und im Bezirksparlament eine Stimme haben. Wir sagen mit den Menschen und für sie

nicht ohne uns

Die Veddel stellt sich vor

Seit dem Sommer 2008 ist nun Die Linke. auf der Veddel aktiv. Wir sind 3 Aktive, diverse inaktiive und immer mehr Sympathisanten.Durch uns ist die Partei jetzt im Stadtteilbeirat und in der AG Lärm und Verkehr.Hier nun ein paar Fakten zur Veddel:Veddel liegt südöstlich der Hamburger Innenstadt und wird von ihr durch die breite Norderelbe getrennt. Der Stadtteil umfasst den Ostteil der Insel Veddel sowie die Peute, ebenfalls eine Insel im Stromgebiet der Elbe. Ein kleiner Streifen am Nordrand der Insel Wilhelmsburg gehört ebenfalls zum Stadtteil Veddel. Westlich der Veddel erstreckt sich das Gebiet des Hamburger Hafens.

Die Veddel war ursprünglich Weideland, auf dem vorwiegend Milchwirtschaft betrieben worden ist. Auf der "Lorichsschen Elbkarte"von 1568 (heute im Hamburgischen Staatsarchiv) findet sich der Name Veddel für eine Elbinsel zum ersten Mal. Die Veddel kam 1768 durch den Gottorper Vertrag zu Hamburg.

Nach der Anlage der Freihafens wurde der westliche Teil der Veddel, die Insel "Große Veddel", zum Hafengebiet. Die Insel "Kleine Veddel"wurde aufgehöht und zum Wohngebiet. Bis 1885 entstanden eine ganze Reihe von Wohnbauten.

Mit der Einweihung der Hamburger Elbbrücken 1888 gab es eine feste Straßenverbindung in die Innenstadt.

Eine von Kaufleuten gegründete gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft kaufte am 5. Juli 1878 vom Staat zu einem geringen Preis ein Gelände, auf der Hamburgs erste Arbeitersiedlung in Form einer Gartenstadt errichtet wurde. Sie bestand aus kleinen Einzelhäusern. Benannt wurde sie nach ihrem Initiator, dem Reeder Robert Miles Sloman jr., Sohn von Robert Miles Sloman, Slomansiedlung. Mit dieser Initiative sollte das Erstarken der Sozialdemokratie aufgehalten werden.

1928 wurde diese Siedlung nach Planung des Oberbaudirektors Fritz Schumacher durch straßenlange Backsteinbauten ersetzt, die noch heute den Stadtteil prägen.

Der im Stile der Gründerzeit errichtete Nordteil der Veddel ging größtenteils im 2. Weltkrieg, vor allem in der Operation Gomorrha verloren. Die stehengebliebenen Reste wurden zur Errichtung von Straßen und einem Zollamt abgerissen. Das einzige aus dieser Zeit erhaltene Gebäude war ein alter Ballsaal, der vom Hamburger Denkmalverein als "bedrohtes Denkmal" geführt wurde. Trotz Widerstandes der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte ließ die Hamburg Port Authority HPA das Gebäude im Mai 2009 abreißen.

Am 13. September 1944 wurden 2.000 KZ-Gefangene nach Veddel in ein neu errichtetes Außenlager des KZ Neuengamme gebracht. Sie waren zuvor im Stammlager Neuengamme zur Zwangsarbeit ausgewählt worden und mussten im Rahmen des Geilenberg-Programms im Außenlager zur Sicherung der zerstörten Mineralölindustrie Bau- und Aufräumungsarbeiten bei den Wasserwerken, Brauereien, Mineralölfirmen und bei der Reichsbahn verrichten.


Die Veddel ist durch ihre unmittelbare Nachbarschaft zum Hamburger Hafen ein traditionelles Arbeiterviertel. Der Anteil von Sozialhilfe-Empfängern an der Bevölkerung liegt bei 18%. Etwa 55% sind Ausländer und weitere 35% sind deutsche Staatsbürger mit ausländischen Wurzeln. Insgesamt also haben 90% der Einwohner einen Migrationshintergrund. Davon sind ca. 65% Türken, 15% Albaner, 10% Schwarzafrikaner und der Rest sind Südamerikaner etc. Der Anteil der Minderjährigen liegt bei 60%.Leider ist die Veddel noch in SPD Hand. Aber wir arbeiten daran, dass wir immer mehr Menschen von uns überzeugen und ihnen aufzuzeigen, dass die SPD ihre Interessen nicht mehr vertritt.

Mit sozialistischen Grüßen von der Veddel,

Stefan Dührkop (Teddy)

Büroeröffnung in Wihelmsburg

DIE LINKE
Bezirksfraktion Hamburg - Mitte


                                                          

DIE LINKE. Fraktion Hamburg-Mitte eröffnete ihr Büro in Wilhelmsburg.

Hat der Senat den Sprung über die Elbe nach Wilhelmsburg vollzogen? DIE LINKE schon!

Denn nun sind wir auch in Wilhelmsburg mit einem Büro, wie schon seit August 2008 in der Borgfelder Str. 83, vertreten.

Treffen Sie unsere Wilhelmsburger Abgeordneten der Bezirksversammlung Ronald Wilken und Renate Hercher-Reis.

Sprechen Sie mit einem unserer Bürgerschaftsabgeordneten (Termine werden noch bekannt gegeben)

In naher Zukunft werden wir Ihnen auch Unterstützung bei Hartz IV und arbeitsrechtlichen Problemen anbieten können.

Schauen Sie einfach vorbei und informieren sich über DIE LINKE, und unsere Aktivitäten vor Ort. Sie finden uns in der Georg-Wilhelm-Str. 7a.

Öffnungszeiten:

Montag: In Planung Dienstag: 15.00 - 17.00 Uhr (Probleme speziell Hartz 4 und Arge/Jobcenter) Mittwoch: In Planung Donnerstag: 10.00 - 12.00 Uhr (Regionalausschuss und Probleme bei Wohnungsangelegenheiten) Freitag: In Planung

Termine auch nach Vereinbarung: 0178/27 22 434

Tel.:040-32844035                                                        Fax:040-32844036
Mail:
fraktion@linksfraktion-hamburg-mitte.de