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Nach Olympia-Klatsche: Sportsenator Andy Grote muss zurücktreten!

Bezirksvorstand Hamburg-Mitte

Der Bezirksvorstand der Linken Hamburg-Mitte fordert Sportsenator Andy Grote zum Rücktritt auf. Mit klarer Mehrheit haben die Hamburger*innen dem Senat am Sonntag eine gehörige Klatsche verpasst und sich gegen Hamburgs Olympia-Bewerbung ausgesprochen. Statt sich um Klimaschutz und Mietennotstand zu kümmern, hat der Senat sich und die ganze Stadt monatelang mit Olympia beschäftigt und dabei Millionen Euro verschwendet.

In ganz Hamburg haben 54,9 % gegen Olympia gestimmt, in Hamburg-Mitte waren es sogar 61,1 %! Und das trotz der überbordenden Werbekampagne der Befürworter*innen für mehr als 3 Mio. €. Ein so deutliches Nein zur Sportpolitik des Senats muss Folgen haben.

Luzian Massarrat, Mitglied des Bezirksvorstands Die Linke Hamburg-Mitte: „Andy Grote hat den Hamburger*innen ein ganz schlechtes und sehr unehrliches Angebot gemacht: Eine Olympia-Bewerbung ohne sozialen Ausgleich und ohne ernsthaften Klimaschutz. Das Konzept basierte auf einer Milchmädchenrechnung mit Milliarden-Lücken. Die Hamburger*innen haben sich davon nicht täuschen lassen und Olympia eine Abfuhr erteilt. Der Sportsenator hat die größtmögliche Schelte für seine Arbeit bekommen und sollte die entsprechenden Konsequenzen  ziehen.“

Yannick Yildiz, Mitglied des Bezirksvorstands Die Linke Hamburg-Mitte: „Jede Ja-Stimme hat die Befürworter*innen 11,61 € Werbebudget gekostet, der größte Teil davon Steuergeld. Was für eine Verschwendung! Grote hat mit seiner Kampagne sein Sachlichkeitsgebot verletzt, die Regelungen zur Neutralität der Verwaltung gebrochen, mit falschen Versprechen und ‘alternativen Fakten‘ geworben und damit demokratische Grundsätze in schockierender Weise mit Füßen getreten. Dass staatliche Stellen mit unserem Geld eine solche Wahlkampagne fahren, empört mich und muss Konsequenzen haben. Zum Glück haben die Hamburger*innen sich davon nicht beirren lassen!“